Wing Chun ist eine vermutlich im frühen 19. Jahrhundert entstandene (süd-)chinesische Kampfkunst.

Der romanisierte Name der Kampfkunst stammt aus dem Kantonesischen, daher gibt es bis heute keine geregelte Standardumschrift des Begriffs. Aus markenrechtlichen bzw. wirtschaftlichen Gründen, und um sich von anderen Schulen und Verbänden abzugrenzen, sind zahlreiche Schreibweisen entstanden, so beispielsweise Wing Tsun (W.T.), Wing Tsung, Wing Tsjun, Wing Tjuen, Wing Tzun, Wing Tzung, Wing Chung, Wing Shun, Wing Zun, Wyng Tjun, Ving Tsun (V.T.), Ving Chun (VC), Dynamic Ving Tshun (DVT).

Die frühesten schriftlichen Aufzeichnungen über Wing Chun datieren aus dem Jahr 1854, belegt durch Schriftforschungen des Foshan-Museums und der Chin Woo Athletics Association of Foshan.

Das heutige moderne bzw. populäre Wing Chun mit seinen charakteristischen sechs Formen und der “Chi-Sao-Übung” bzw. “Poon-Sao-Übung” geht aktuellen Erkenntnissen nach auf die Studien des Lehrerkreises um Yuen Kay-shan und Yip Man zurück.

Wing Tsun“ (heute „WingTsun“) nach Leung Ting, das nach eigener Angabe auch die überprüften Ergebnisse seiner Kampferfahrungen und die seiner Schüler und anderer Wing Chun-Kämpfer bei Kung-Fu-Wettbewerben nutzte. Diese Methoden wurden später zum neuen, weltweit gültigen Unterrichtssystem der IWTMAA (heutige IWTA, International Wing Tsun Association) zusammengefasst und die abweichende Schreibweise gewählt, um den deutlichen inhaltlichen Unterschied gegenüber dem Yip-Man-Stil kenntlich zu machen.

Militär

Seit 2000 werden die Nahkampfausbilder des Kommando Spezialkräfte im „WingTsun“ der EWTOausgebildet.

Polizei

Deutschland

Seit 1990 wird die Polizei Baden-Württemberg sowie ihr Spezialeinsatzkommando regulär im „Wing Tsun“, unter anderem von der EWTO, unterrichtet. Die Polizei Nordrhein-Westfalen sowie ihre Spezialeinsatzkommandos hingegen werden seit 1992 von Salih Avci im „Avci Wing Tsun“ der WTEO (Wing Tsun-Escrima Organization) unterrichtet.

Zudem werden seit 2002 die Polizeibeamten des Wachdiensts der Landespolizei Nordrhein-Westfalen im „Avci Wing Tsun“ ausgebildet. Die einsatzbezogenen Selbstverteidigungs- und Festnahmetechniken der GSG 9 der Bundespolizei stammen unter anderem vorwiegend aus dem „Wing Tsun“.

Quelle: Wikipedia - Wing Chun / WingTsun

 

Oliver Schröter war schon als Junge begeistert von Kampfkunst. Wie viele Kinder seines Alters, begann auch er Ende der `70 Jahre mit Judo. Als Jugendlicher entdeckte Oliver 1980 Chinesisches Boxen und Muai Thai, was er Leidenschaftlich über 10 Jahre trainierte. Erst im Alter von 23 Jahren (1992) lernte Oliver seinen Si – Fu Hartmut Gebelein kennen, und erlernt von da an Wing Tsun (WT). Durch den Wing Tsun Dachverband (EWTO) erhielt Oliver seinen Unterricht unter anderem durch Großmeister K.R. Kernspecht und konnte auf Lehrgängen und Tutorials bei Großmeister Leung Ting die Wing Tsun Praktiken aus erster Hand erlernen. Seine ersten Unterrichtserfahrungen sammelte Oliver in der Schule - und auf Wunsch - seines Si – Fu ́s Hartmut Gebelein. Nachdem Oliver 1996 den ersten Trainerschein an der EWTO Akademie gemacht hatte, übernahm er um weitere Unterrichtserfahrungen zu machen, die nächsten 3 Jahre die Leitung der Wing Tsun Schule Bassum. Von 1997 bis 2002 erwarb Oliver die nächsten beiden Trainer – Lizenzen und schloss 2001 die Ausbildung zum 1. Technikergrad ab. 2002 eröffnete Oliver seine eigene Wing Tsun Schule in Oldenburg, wo er bis 2018 unterrichtete. 

Oliver unterrichtet seid November 2025 bei uns im Club WingTsun und wir freuen uns sehr ihn bei uns zu baben.